Zum Inhalt springen
Jetzt vergleichen

Gasvergleich Sachsen: So findest Du den günstigsten Gasanbieter

Aktualisiert am 7 Min. Lesezeit
Illustration der sächsischen Felsenlandschaft mit barocker Stadtsilhouette als Symbol für den Gasvergleich in Sachsen
Inhalt dieser Seite
  1. Wer ist Grundversorger in Sachsen?
  2. Die wichtigsten Gasanbieter in Sachsen
  3. Warum sich die Gaspreise innerhalb Sachsens unterscheiden
  4. Worauf Du beim Gasvergleich achten solltest
  5. Sachsen: Was der Wechsel konkret bringt
  6. Gasverbrauch richtig einschätzen
  7. Ökogas in Sachsen
  8. So läuft der Wechsel ab
  9. Gaspreise regelmäßig vergleichen
  10. Häufige Fragen zum Gasvergleich in Sachsen

Sachsen hat rund zwei Millionen Haushalte, verteilt auf drei größere Ballungsräume und viel Fläche dazwischen. Dresden, Leipzig und Chemnitz haben jeweils eigene Grundversorger, auf dem Land übernehmen kleinere Stadtwerke.

Anders als in einer einzelnen Stadt gibt es in Sachsen nicht den einen Grundversorger. Wer hier zuständig ist, hängt am Netzgebiet und damit an Deiner Postleitzahl. Genau deshalb führt an einem Gasvergleich für die eigene Adresse kein Weg vorbei. Erst dort siehst Du, welche Gasversorger tatsächlich liefern und welche Gastarife für Dich infrage kommen. Wer gezielt suchen möchte, gibt Postleitzahl und jährlichen Gasverbrauch ein.

Wer ist Grundversorger in Sachsen?

Grundversorger wird nach dem Energiewirtschaftsgesetz in jedem Netzgebiet das Unternehmen, das dort die meisten Haushalte mit Gas versorgt. Die Rolle wird alle drei Jahre neu bestimmt. In einem Flächenland wie Sachsen bedeutet das: In Dresden ist es die SachsenEnergie, in Leipzig sind es die Leipziger Stadtwerke, in Chemnitz die eins energie. In ländlichen Gebieten liefern regionale Versorger oder Gemeindewerke.

Deinen eigenen Grundversorger findest Du auf zwei Wegen. Auf der letzten Jahresabrechnung steht er als Lieferant. Oder Du gibst Deine Postleitzahl in den Vergleichsrechner ein, dann taucht der Grundversorgungstarif am Ende der Ergebnisliste auf. Er dient als Maßstab: Alles, was darüber liegt, lohnt sich nicht. Alle anderen Anbieter in der Liste musst Du an diesem Wert messen. Der aktuellen Grundversorgungstarif ist damit Deine Vergleichsbasis.

Die wichtigsten Gasanbieter in Sachsen

Der größte regionale Versorger in Sachsen ist die SachsenEnergie AG mit Sitz in Dresden, entstanden aus DREWAG und ENSO. In Nordsachsen ist zudem Avacon aktiv, in Leipzig die Leipziger Stadtwerke.

Dazu kommen bundesweite Gasanbieter wie E.ON, Vattenfall, eprimo, ENTEGA und E WIE EINFACH, die praktisch überall in Sachsen liefern. Die günstigsten Gastarife stammen fast immer von diesen überregionalen Anbietern, weil sie ohne eigenes Filialnetz kalkulieren. Beim Wechsel des Gasanbieters lohnt allerdings der Blick ins Kleingedruckte. Die Angebote verschiedener Gasanbieter unterscheiden sich stärker bei den Bedingungen als beim reinen Preis.

Welche Angebote bei Dir tatsächlich verfügbar sind, hängt an der Postleitzahl. In Sachsen reicht der Bereich von 01067 in Dresden bis 09669 in Frankenberg. Wer die Gaspreise in Sachsen vergleichen lässt, findet meist mehrere Gastarife deutlich unter dem Niveau des örtlichen Grundversorgers. Die Gastarife Sachsen lassen sich so direkt gegenüberstellen. Anbieter vergleichen lohnt sich fast immer, egal wie hoch der jährliche Gasverbrauch ist. Wer günstige Gaspreise sucht, nutzt am besten den Rechner.

Warum sich die Gaspreise innerhalb Sachsens unterscheiden

Rund ein Viertel des Gaspreises entfällt auf Netzentgelte, und die legt jeder Netzbetreiber für sein Gebiet selbst fest. Dazu kommen kommunale Konzessionsabgaben, die von Gemeinde zu Gemeinde schwanken. In Sachsen betreiben mehrere Gesellschaften das Verteilnetz, darunter die SachsenNetze und MITNETZ GAS. Die Entgelte unterscheiden sich zwischen diesen Gebieten spürbar.

Für Dich heißt das: Ein Tarif, der im Nachbarort günstig ist, muss es bei Dir nicht sein. Ein pauschales Ranking der besten Gasanbieter in Sachsen gibt es deshalb nicht. Verlässlich ist nur der Vergleich für die eigene Postleitzahl. Allgemeine Empfehlungen helfen wenig, entscheidend ist Deine individuelle Situation. Wer mehrere Gasversorger nebeneinander vergleichen kann, findet den passenden Tarif in wenigen Minuten und senkt seine Gaskosten sofort.

Worauf Du beim Gasvergleich achten solltest

Beim Vergleichen zählt nicht nur der Preis im ersten Jahr, sondern was Du über die volle Laufzeit für Gas bezahlst. Diese Punkte sind wichtige Kriterien, bevor Du einen neuen Gasvertrag abschließt:

  • Preisgarantie über mindestens zwölf Monate, besser über die gesamte Laufzeit
  • Vertragslaufzeit von höchstens zwölf Monaten
  • Kündigungsfrist von maximal einem Monat
  • keine Vorkasse und keine Kaution
  • Bonus im zweiten Jahr gegenrechnen, nicht nur im ersten

Sachsen: Was der Wechsel konkret bringt

Sachsen gehört zu den Bundesländern mit vergleichsweise hohen Netzentgelten, weil die Anschlussdichte außerhalb der drei großen Städte niedrig ist. Das schlägt auf den Gaspreis durch und macht den Vergleich umso lohnender.

Wer in Dresden, Leipzig oder Chemnitz wohnt, hat die größte Auswahl. Dort liefern neben dem jeweiligen Grundversorger auch fast alle bundesweiten Anbieter. Im Erzgebirge oder in der Oberlausitz ist die Liste kürzer, der Abstand zwischen Grundversorgung und günstigstem Tarif aber häufig genauso groß.

Ein Hinweis für sanierte Plattenbauwohnungen, die in Sachsen einen großen Teil des Bestands ausmachen: Ihr Gasverbrauch liegt oft deutlich unter den Richtwerten für Altbauten. Wer noch mit alten Zahlen rechnet, landet beim falschen Tarif.

Die Gasversorgung in Sachsen ist damit stabil, aber selten günstig. Wer die Gasversorgung wechselt, ändert nur den Vertragspartner, nicht die Lieferung selbst.

Für den Vergleich musst Du nur Deinen Wohnort über die Postleitzahl eingeben. Der Rechner berücksichtigt dann automatisch das richtige Netzgebiet und zeigt nur Tarife, die dort auch wirklich verfügbar sind.

Gasverbrauch richtig einschätzen

Der Gasverbrauch entscheidet, welcher Tarif für Dich der günstigste ist und wie hoch die Kosten am Jahresende ausfallen. Ein niedriger Grundpreis nützt bei hohem Verbrauch wenig, ein niedriger Arbeitspreis bei kleiner Wohnung kaum.

Wohnsituation typischer Jahresverbrauch
Wohnung, 60 m² rund 9.500 kWh
Wohnung, 80 m² rund 11.000 kWh
Reihenhaus, 120 m² rund 19.000 kWh
Einfamilienhaus, 150 m² rund 24.000 kWh

Das Erzgebirge und das Vogtland liegen deutlich höher als das Elbtal, der Heizbedarf steigt dort entsprechend. Diese Werte gelten für einen durchschnittlichen Haushalt und sind nur ein Anhaltspunkt. Verlässlicher ist Dein jährlicher Gasverbrauch von der letzten Abrechnung des bisherigen Energieversorgers. In unserem Rechner gibst Du Deinen jährlichen Verbrauch zusammen mit der Postleitzahl ein und bekommst die Übersicht sofort.

Ökogas in Sachsen

Nachhaltigkeit spielt für viele Haushalte in Sachsen eine wachsende Rolle. Regionale Versorger und überregionale Gasanbieter führen Ökogastarife, der Aufpreis liegt meist unter 0,5 Cent je Kilowattstunde. Wer umweltfreundliche Energie beziehen möchte, findet dafür in Sachsen eine wachsende Auswahl. Achte auf unabhängige Zertifikate: Beim Biogasanteil unterscheiden sich die Angebote stärker als beim Preis. Bio-Erdgas und klimaneutrales Erdgas werden dabei unterschieden. Im Rechner lässt sich der Filter für Ökogas direkt setzen.

So läuft der Wechsel ab

Du wählst einen Tarif aus, alles Weitere übernimmt der neue Anbieter. Das geht online, schnell und einfach. Er kündigt beim alten Versorger fristgerecht und meldet die Belieferung beim Netzbetreiber an. Nach zwei bis sechs Wochen beginnt die Lieferung, Du liest einmal den Zählerstand ab. Die Schlussrechnung des alten Versorgers erhältst Du wenige Wochen später.

Eine Versorgungslücke ist ausgeschlossen. Fällt ein Gasanbieter aus, springt der örtliche Grundversorger automatisch wieder ein. Diese Sicherheit ist gesetzlich garantiert und gilt in ganz Sachsen. Wechseln und sparen ist damit weniger riskant, als viele annehmen. Der Wechsel selbst kostet nichts. Die Möglichkeit dazu hat jeder Haushalt, unabhängig vom bisherigen Anbieter.

Steigt Dein Gaspreis, greift ein Sonderkündigungsrecht: Dann kannst Du unabhängig von der Laufzeit kündigen und sofort zu einem günstigeren Vertrag wechseln.

Gaspreise regelmäßig vergleichen

Ein Gasvergleich lohnt sich einmal im Jahr. Neukundentarife sind systematisch günstiger als Bestandskundentarife, weil Gasanbieter über den Preis neue Kunden gewinnen. Wer nach Ablauf der Preisgarantie im Tarif bleibt, zahlt in der Regel schnell wieder mehr. Ein Wechsel zu einem neuen Anbieter bringt dann sofort wieder Ersparnis.

Wer beim Erdgas sparen will, sollte den Termin nicht verpassen: Setz Dir eine Erinnerung zwei Monate vor Ende der Laufzeit. Wer den Gasverbrauch zusätzlich senkt, spart doppelt. Ein Grad weniger Raumtemperatur bringt rund sechs Prozent weniger Gas und damit einen spürbar niedrigeren Preis.

Häufige Fragen zum Gasvergleich in Sachsen

Wer ist mein Grundversorger in Sachsen?

Das hängt am Netzgebiet Deiner Adresse. Auf der letzten Jahresabrechnung steht er als Lieferant, im Vergleichsrechner erscheint sein Tarif am Ende der Ergebnisliste. Einen landesweiten Grundversorger für Sachsen gibt es nicht.

Wie finde ich den günstigsten Gasanbieter in Sachsen?

Über die Postleitzahl. Der Vergleichsrechner zeigt alle Gasanbieter, die in Dein Netzgebiet liefern, sortiert nach den Gesamtkosten im Jahr. Du kannst den passenden Tarif direkt auswählen und die Anbieter nebeneinander vergleichen. Achte auf Preisgarantie und Laufzeit, nicht allein auf den ersten Platz der Liste. So findest Du unter den Gasanbietern den, dessen Tarif dauerhaft günstig bleibt.

Wie viel kann ich in Sachsen sparen?

Das hängt am Verbrauch. Bei 20.000 Kilowattstunden liegen zwischen Grundversorgung und den besten Gastarifen häufig 500 bis 700 Euro pro Jahr. Diese Ersparnis fällt nach jedem Wechsel neu an. Bei einer 60-Quadratmeter-Wohnung mit 9.500 kWh sind es meist 240 bis 350 Euro.

Muss ich meinen alten Vertrag selbst kündigen?

Nein. Der neue Gasanbieter übernimmt die Kündigung fristgerecht. Nur beim Umzug oder bei einer Sonderkündigung wegen Preiserhöhung lohnt es sich, selbst zu kündigen und die Bestätigung aufzubewahren.

Passende Ratgeber

Weitere Regionen